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Corona-Pandemie: Hinweise für unsere Kunden

Die aktuelle Situation ist eine Herausforderung für uns alle. Wir bemühen uns, Ihnen dennoch den gewohnten Service zu bieten. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, wenn dies während der Corona-Pandemie nicht immer möglich ist. Auf dieser Sonderseite finden Sie wichtige Informationen zu Corona-Themen, die Einfluss auf Ihren Krankenversicherungsschutz und unseren Kundenservice haben. Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gesundheit.

FFP2-Schutzmasken: Ausgabe in Apotheken ist beendet

Im Auftrag der Bundesregierung wurden in den Apotheken allen Bürgern, die vorgegebene Kriterien erfüllen, FFP2-Schutzmasken zur Verfügung gestellt. Die Verteilung erfolgte auf der Grundlage der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV). Der von der Bundesregierung festgelegte Gültigkeitszeitraum für die Einlösung der Berechtigungsscheine ist am 15.04.2021 abgelaufen, zeitgleich endet auch die Einlösefrist in den Apotheken. Es werden daher auch keine weiteren Berechtigungsscheine durch die PBeaKK versandt.

Bitte beachten Sie: Der Eigenanteil für die von der Bundesregierung bereitgestellten FFP2-Masken ist nicht erstattungsfähig.

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

Wer trägt die Kosten?

Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus. Der Bund beschafft, verteilt und finanziert alle Impfstoffe, die in Deutschland zum Einsatz kommen. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder. Die Kosten für die Impfung in den Arztpraxen trägt ebenfalls der Bund. Sie werden für alle Versicherten über die Kassenärztlichen Vereinigungen abgerechnet. Unsere B-Mitglieder bekommen deshalb keine Rechnung. Alle weiteren Informationen zu Impfungen beim Hausarzt erhalten Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Wo kann ich mich impfen lassen?

Die Verteilung eines COVID-19-Impfstoffs erfolgt zunächst über Impfzentren, die von den Bundesländern eingerichtet wurden. Des Weiteren gibt es mobile Impfteams, die beispielsweise stationäre Pflegeeinrichtungen aufsuchen. Weiter werden die Impfungen auch in Einrichtungen wie Krankenhäusern oder stationären Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Die Impfungen in Arztpraxen haben nach Ostern ebenfalls begonnen. Sollte Ihre Arztpraxis nicht zu den Impfpraxen gehören: Wir raten in diesem Fall zur Vereinbarung eines Impftermins in einem Impfzentrum. Alle weiteren Informationen zu Impfungen beim Hausarzt erhalten Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Werden die Aufwendungen für Fahrten zum Impf-Zentrum erstattet?

Wie uns die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation auf Nachfrage mitgeteilt hat, unterliegen Aufwendungen für Fahrten zu den auf der Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung vom 18.12.2020 angebotenen Covid-19-Impfungen nicht dem Regelungsbereich der Bundesbeihilfeverordnung. Seitens der Beihilfe und der Satzung der PBeaKK ist somit eine Erstattung dieser Fahrtkosten nicht möglich. Die Fahrt zum Impfzentrum muss privat organisiert werden. Für Menschen, die eine eingeschränkte Mobilität haben, wie etwa in Pflegeheimen, gibt es mobile Impfteams.

Wem soll zuerst eine Impfung angeboten werden?

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben. Dies sind nach aktuellem Kenntnisstand der STIKO folgende Personengruppen: 

  • Bewohnern von Senioren- und Altenpflegeheimen
  • Personen im Alter von ≥ 80 Jahren
  • Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z.B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-PatientInnen)
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen (z.B. in der Hämatoonkologie oder Transplantationsmedizin)
  • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege 
  • Andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnern.

Wenn noch weitere Impfstoffe zugelassen werden, geht das Bundesgesundheitsministerium davon aus, dass im Sommer jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht werden kann.

Wie bekomme ich einen Impftermin?

Wenn Sie zur oben genannten Gruppe gehören, können Sie unter der Telefonnummer 116 117 Impftermine vereinbaren oder im Internet unter www.impfterminservice.de Termine buchen.
 

Welche Unterlagen / Nachweise muss ich zum Impftermin mitbringen?

Den Anspruch auf die Corona-Impfung müssen Anspruchsberechtigte vor der Schutzimpfung gegenüber dem Impfzentrum oder dem mobilen Impfteam nachweisen. Als Nachweis gelten laut Impfverordnung: 

  • der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis
  • Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis
  • Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person

Benötige ich eine Kostenübernahmeerklärung der PBeaKK?

Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus. Ein Nachweis zur Kostenübernahme muss nicht vorgelegt werden. Notwendig ist ein Nachweis des Anspruches
(siehe Punkt: Welche Unterlagen / Nachweise muss ich zum Impftermin mitbringen?)
Eine Kostenübernahmebescheinigung durch die PBeaKK wird nicht ausgestellt.
 

Wo erhalte ich weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung?

Es gibt eine Aufklärungs- und Informationskampagne von Bundesgesundheitsministerium, Robert-Koch-Institut und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. 

Vorsorglicher Corona-Test während eines Krankenhausaufenthalts

Zum Infektionsschutz für andere Patienten oder die Beschäftigten des Krankenhauses werden gelegentlich zusätzliche Testungen auf ansteckende Krankheiten durchgeführt. Leistungen, die dem Infektionsschutz dienen sind mit den allgemeinen Krankenhausleistungen abgegolten. Eine Erstattung von Wahlleistungen hierfür erfolgt daher unsererseits nicht. Dies gilt gerade auch für Coronatestungen bei Symptomfreiheit, da das Krankenhaus hierfür ein Zusatzentgelt erhält. 

Coronatestungen für Reiserückkehrer aus dem Ausland

Aktuell sind keine kostenfreien Coronatestungen für symptomfreie Reiserückkehrer aus dem Ausland vorgesehen. Bei Einreise nach Aufenthalt im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland oder in der Republik Südafrika müssen sich die Reisenden bei den Gesundheitsbehörden melden und auf eigene Kosten ein Coronatestergebnis vorlegen. Zur Kostentragung von Coronatestungen haben wir für Sie eine tabellarische Übersicht erstellt. 

Vor Ort: persönliche Kundenberatung geschlossen

Seit dem 16.12. erreichen Sie unsere Kundenberatung per Telefon und E-Mail. Persönliche Beratungen können wir vor dem Hintergrund der bundesweiten Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorrübergehend nicht anbieten. Denn wir fühlen uns in der Mitverantwortung, Sie bestmöglich vor Infektionen zu schützen. Für Ihr Verständnis bedanken wir uns. 

Wenn Sie allgemeine Auskünfte oder Informationen zu bestimmten Leistungen benötigen, nutzen Sie gerne unsere Internetseite. Sie können uns selbstverständlich auch per E-Mail erreichen über , um individuelle Fragen zu klären. Auch unsere telefonische Kundenberatung steht Ihnen bei Bedarf zur Verfügung. 
 

Bekomme ich die Kosten eines individuellen Corona-Tests erstattet?

Wir erstatten Ihnen die Kosten eines Corona-Tests, wenn Ihr behandelnder Arzt den Verdacht auf eine Erkrankung hat, oder Sie in Kontakt mit einer infizierten Person waren, und Ihr Arzt einen Test für erforderlich hält. Ein vorsorglicher Corona-Test erfolgt für Sie kostenlos, wenn bspw. eine Aufnahme in ein Krankenhaus oder Pflegeheim ansteht oder Reihenuntersuchungen angeordnet werden. Die Kosten eines Tests ausschließlich auf Ihren Wunsch hin, das heißt ohne konkreten Anlass, können wir leider nicht erstatten. Wir haben für Sie eine tabellarische Übersicht erstellt.

Kommt MEDICPROOF in der derzeitigen Lage zur Pflegebegutachtung zu mir nach Hause?

Aus aktuellem Anlass finden die Begutachtungen wieder digital in Form eines Telefoninterviews statt. 

Ich bin pflegebedürftig: Muss ich, trotz Corona, den Beratungseinsatz durchführen?

Grundsätzlich ist für Pflegebedürftige, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, in den Pflegegraden 2 und 3 einmal halbjährlich, und in den Pflegegraden 4 und 5 einmal vierteljährlich, eine Beratung in der häuslichen Umgebung verpflichtend. Die Beratung dient dazu, die Qualität der häuslichen Pflege sicherzustellen. Ziel ist es auch, regelmäßige Hilfestellung und praktische pflegefachliche Unterstützung für die häuslich Pflegenden zu gewährleisten.

Ab 01.01.2021 sind Beratungsbesuche wieder abzurufen. Der Gesetzgeber hat damit deutlich gemacht, dass der Pflicht zum Abrufen des Beratungseinsatzes ausnahmslos nachzukommen ist. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass es dem Versicherten bis einschließlich 31. März 2021 möglich ist, zwischen der Inanspruchnahme des Beratungseinsatzes in der Häuslichkeit und telefonisch, digital oder per Videokonferenz zu wählen.

Ich möchte mich von compass zum Thema Pflege beraten lassen. Geht das jetzt überhaupt?

Unsere Pflegeberatung compass ist weiterhin für Sie da. Ratsuchende können sich von Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 101 88 00 an compass wenden.

Sind meine Entlastungsleistungen aus 2019 verfallen?

Nein, die im Jahr 2019 nicht verbrauchten Leistungsbeträge des Entlastungsbetrags können in den Zeitraum bis zum 31. März 2021 übertragen werden. Dies gilt für Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5.

Nicht verbrauchte Leistungsbeträge des Entlastungsbetrags aus dem Jahr 2020 können wie bisher bis zum 30.09.2021 übertragen werden.

Welche Änderungen gibt es beim Pflegeunterstützungsgeld?

Beschäftigte haben bis 31.03.2021 Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld für bis zu insgesamt 20 Arbeitstage, um die Pflege eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen sicherzustellen oder zu organisieren.

Folgende Voraussetzungen müssen alle hierfür erfüllt sein:

  1. Die Beschäftigten müssen glaubhaft darlegen, dass sie die Pflege oder die Organisation der Pflege aufgrund der COVID-19-Pandemie übernehmen.
  2. Die Beschäftigten haben keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber, Kranken-oder Verletztengeld bei Erkrankung oder Unfall eines Kindes nach § 45 SGB V oder nach § 45 Absatz 4 SGB VII.
  3. Die häusliche Pflege kann nicht anders sichergestellt werden.

Es muss in geeigneter Weise glaubhaft gemacht werden, dass die genannten Voraussetzungen vorliegen. Als Nachweis sind eine Bestätigung des behandelnden Arztes, eine Bestätigung der Pflegeeinrichtung, die auf Grund von COVID-19 ihr Angebot ganz oder teilweise einstellt oder einstellen muss, oder die Bestätigung einer Pflegeperson, dass sie coronabedingt ausgefallen ist, möglich. Wurde bereits Pflegeunterstützungsgeld in Anspruch genommen, verkürzt sich der Anspruch um diese Arbeitstage.

Ich habe für meinen nahen Angehörigen bereits eine Pflegezeit in Anspruch genommen. Kann ich erneut die Pflegezeit in Anspruch nehmen?

Ja, Beschäftigte können mit Zustimmung des Arbeitgebers einmalig nach einer beendeten Pflegezeit zur Pflege oder Betreuung desselben pflegebedürftigen Angehörigen Pflegezeit erneut in Anspruch nehmen. Dies ist insgesamt auf die Höchstdauer der Pflegezeit von sechs Monaten beschränkt. Außerdem muss die Pflegezeit spätestens bis 31.03.2021 beendet sein.

Steht mir für die Pflegeverbrauchshilfsmittel in der jetzigen Situation ein höherer Betrag zu?

Ja, zum Ausgleich COVID-19-bedingter finanzieller Belastungen wird der monatliche Pauschalbetrag für Verbrauchshilfsmittel vom 01.04.2020 bis 31.06.2021 von 40 Euro auf 60 Euro angehoben. Für eine Kostenerstattung ist weiterhin die Vorlage von Rechnungen notwendig.

Coronabedingt kommt mein Pflegedienst nicht mehr und die Versorgung kann durch keine andere Pflegeeinrichtung sichergestellt werden. Welche Möglichkeiten habe ich?

Pflegegrad 1:

Zur Überwindung von durch COVID-19 verursachten Versorgungsengpässen können Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 bis zum 31.03.2021 den Entlastungsbetrag auch für folgende sonstige Hilfen einsetzen: professionelle Angebote oder nachbarschaftliche Hilfen, die der Sicherstellung der Versorgung der Pflegebedürftigen mit körperbezogenen Pflegemaßnahmen, pflegerischen Betreuungsmaßnahmen und Hilfen bei der Haushaltsführung dienen. Voraussetzung ist, dass die Erbringer der Leistung keine Angehörigen sind und den Pflegebedürftigen bisher nicht als Pflegeperson versorgen.

Pflegegrade 2-5:

Zur Vermeidung von pflegerischen Versorgungsengpässen kann bis 31.03.2021 die Pflege in der Häuslichkeit ausnahmsweise auch z. B. von nicht zugelassenen Pflegeeinrichtungen, Betreuungsdiensten, medizinischen Leistungserbringern, Nachbarn oder Ehrenamtlichen erbracht werden. Die Kosten für körperbezogene Pflegemaßnahmen, pflegerische Betreuungsmaßnahmen und Hilfen bei der Haushaltsführung können in Höhe des Höchstbetrages der häuslichen Pflegehilfe erstattet werden. Die Kosten müssen angemessen sein, d. h. die verlangte Vergütung darf die Preise für vergleichbare Leistungen von vergleichbaren Dienstleistern nicht übersteigen. Das gilt nicht für Angehörige und Personen, die den Pflegebedürftigen bisher als Pflegeperson versorgen. Bei der Pflege durch Angehörige steht weiterhin das Pflegegeld zur Verfügung.

Nutzen Sie bereits die EinreichungsApp?

Wir bitten Sie, wenn möglich, für Ihre Erstattungen verstärkt die EinreichungsApp zu nutzen. Sie entlasten so die Beschäftigten beim Posteingang und unterstützen die reibungslose Bearbeitung Ihrer Anträge.

Sind Reha-Einrichtungen geöffnet?

Möchten Sie in den nächsten Wochen eine genehmigte Rehabilitationsbehandlung antreten? Dann fragen Sie bitte unbedingt vor Antritt in der Rehabilitationseinrichtung nach, ob diese weiterhin geöffnet hat. Hintergrund ist, dass die PBeaKK darüber momentan nicht immer aktuell informiert ist.