Informationen zum Coronavirus

Die aktuelle Situation ist eine Herausforderung für uns alle. Wir bemühen uns, Ihnen dennoch den gewohnten Service zu bieten. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, wenn dies während der Corona-Pandemie nicht immer möglich ist. Auf dieser Sonderseite finden Sie wichtige Informationen zu Corona-Themen, die Einfluss auf Ihren Krankenversicherungsschutz und unseren Kundenservice haben. Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gesundheit.

Corona-Impfungen: Terminvergabe (Stand 25.01.21)

Die Impfungen werden durch die Bundesländer organisiert, daher ist die Anmeldung nicht einheitlich geregelt. Die Vergabe von Impfterminen ist unter anderem auch online möglich, zum Beispiel über Internetseiten der einzelnen Bundesländer oder über www.116117.de. Hierbei kann es nach unserem Kenntnisstand zu Problemen bei der Erreichbarkeit kommen. 

Auf einigen Internetseiten muss die Versicherungsnummer angegeben werden. Sollten Sie hierbei Probleme mit der Eingabe haben - die Versicherungsnummer der PBeaKK beinhaltet keine Buchstaben - nutzen Sie bitte die Möglichkeit der telefonischen Terminvereinbarung über das jeweilige Bundesland oder die eingerichtete Servicenummer 0800 116117-01 (ab 25. Januar). 

Wir können für Sie keinen Impftermin vereinbaren und haben auch keine Möglichkeit Sie telefonisch weiterzuleiten. 

Versand Coupons für FFP2-Masken: dritte Gruppe (Stand 22.01.2021)

Auch der Versand der Berechtigungsscheine für die FFP2-Masken für die dritte Gruppe steht kurz bevor. Die Schreiben werden aktuell fertiggestellt und anschließend bei der Post aufgeliefert. Die Zustellung wird damit in den kommenden Arbeitstagen erfolgen. Zur dritten Gruppe gehören die Personen, die älter als 60 Jahre sind und weder bei Gruppe zwei noch bei Gruppe eins dabei waren. 

Die durch die Bundesregierung vorgegebene Eigenbeteiligung von 2 Euro ist explizit nicht erstattungsfähig. Dies gilt für alle drei Gruppen und damit für sämtliche anspruchsberechtigten Personen. Bitte reichen Sie hierzu keine Leistungsanträge ein. 

FFP2-Masken: Versandstart für die zweite Gruppe (Stand 21.01.2021)

Aktuell läuft der Versand der Coupons für die zweite Gruppe der anspruchsberechtigten Personen. Hierbei handelt es sich um Personen, die älter als 70 Jahre sind und jünger als 75 Jahre (erste Gruppe). Und um Personen, die einen definierten Risikofaktor besitzen. Als Risikofaktoren wurden durch die Bundesregierung festgelegt: 

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale 
  • Chronische Herzinsuffizienz
  • Chronische Niereninsuffizienz
  • Zerebrovaskuläre Erkrankung, insbesondere Schlaganfall
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankungen oder eine stattfindende oder bevorstehende Therapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann
  • Stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation
  • Risikoschwangerschaft

Versandstart der Coupons für FFP2-Masken (Stand 14.01.2021)

Wir haben die erste Lieferung der Bundesdruckerei erhalten. Unser Versand startet am 15.01.2021. In diesem Versand enthalten sind alle Personen, die 75 Jahre und älter sind. Das bedeutet Jahrgang 1945 und älter. Aus rechtlichen Gründen müssen wir die Briefe an das Mitglied selbst adressieren. Dies gilt auch, wenn eine Vollmacht inklusive Schriftwechsel bei uns vorliegt. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, überprüfen Sie bitte in den kommenden Tagen ausnahmsweise auch den Posteingang an der bei uns gemeldeten Mitgliederadresse.

Corona-Impfungen (Stand 13.01.21)

Gerne möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass die Corona-Impfungen durch Bund und Länder verantwortet und organisiert werden. Wir haben als Ihre Krankenkasse keinerlei Einfluss auf Terminvergaben oder Impfbenachrichtigungen. Jedes Bundesland hat das Vorgehen für sich geregelt. Im Internet finden Sie hierzu Übersichten und viele Fragen und Antworten - zum Beispiel über die Patientenservice-Seite www.116117.de, die Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit oder auch auf "Zusammen gegen Corona".  

Sollte von Ihnen ein Versicherungsnachweis verlangt werden, können Sie nach unserem Kenntnisstand gerne die im Dezember versendete Beitragsmitteilung der PBeaKK verwenden. A-Mitglieder besitzen zusätzlich eine Krankenversichertenkarte. 

Wie uns die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation auf Nachfrage mitgeteilt hat, unterliegen Aufwendungen für Fahrten zu den auf der Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung vom 18.12.2020 angebotenen Covid-19-Impfungen nicht dem Regelungsbereich der Bundesbeihilfeverordnung. Seitens der Beihilfe und der Satzung der PBeaKK ist somit eine Erstattung dieser Fahrtkosten nicht möglich. Die Fahrt zum Impfzentrum muss privat organisiert werden. Für Menschen, die eine eingeschränkte Mobilität haben, wie etwa in Pflegeheimen, gibt es mobile Impfteams.

Versand der Coupons für FFP2-Masken (Stand 11.01.21)

Die Produktion der benötigten rund 40 Millionen Coupons (Bezugsscheine) für FFP2-Masken, die anspruchberechtigte Personen in ganz Deutschland erhalten, erfolgt zentral durch die Bundesdruckerei. Alle deutschen Krankenkassen (gesetzlich und privat) erhalten diese Coupons, um sie an die berechtigten Versicherten per Post zu senden - entsprechend der vorgegebenen Verteilungsreihenfolge (s.u.). Aktuell warten wir von Seiten der PBeaKK noch auf die erste Lieferung durch die Bundesdruckerei. Der Versand selbst ist bereits vorbereitet. Man geht davon aus, dass die Verteilung sämtlicher Coupons bis Mitte Februar andauern wird. Sobald uns eine genauere Zeitplanung vorliegt, informieren wir Sie. 

Coronatestungen für Reiserückkehrer aus dem Ausland

Aktuell sind keine kostenfreien Coronatestungen für symptomfreie Reiserückkehrer aus dem Ausland vorgesehen. Bei Einreise nach Aufenthalt im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland oder in der Republik Südafrika müssen sich die Reisenden bei den Gesundheitsbehörden melden und auf eigene Kosten ein Coronatestergebnis vorlegen. Zur Kostentragung von Coronatestungen haben wir für Sie eine tabellarische Übersicht erstellt. 

Vorsorglicher Corona-Test während eines Krankenhausaufenthalts

Zum Infektionsschutz für andere Patienten oder die Beschäftigten des Krankenhauses werden gelegentlich zusätzliche Testungen auf ansteckende Krankheiten durchgeführt. Leistungen, die dem Infektionsschutz dienen sind mit den allgemeinen Krankenhausleistungen abgegolten. Eine Erstattung von Wahlleistungen hierfür erfolgt daher unsererseits nicht. Dies gilt gerade auch für Coronatestungen bei Symptomfreiheit, da das Krankenhaus hierfür ein Zusatzentgelt erhält. 

Organisation der Verteilung der FFP2-Masken (Stand 7.01.21)

Die Bundesregierung hat uns darüber informiert, dass der Versand der Coupons (Berechtigungsscheine) für den Bezug der FFP2-Masken frühestens Ende der Kalenderwoche 1 starten kann. Damit würden die ersten Briefe bestenfalls im Lauf der Kalenderwoche 2 (11. bis 17.01.2021) zugestellt. Aus logistischen Gründen werden uns nicht alle Coupons für sämtliche anspruchsberechtigten Personen gleichzeitig zur Verfügung gestellt, sondern nacheinander. Folgende drei Gruppen sind uns hierbei in der Reihenfolge vorgegeben:

  1. Versicherte über 75
  2. Versicherte über 70 + Erkrankungen und Risikofaktoren
  3. Versicherte über 60

Bitte haben Sie daher noch ein wenig Geduld. Die Zustellung der Coupons wird bundesweit mindestens bis Anfang Februar andauern.

Corona-Impfungen (Stand 5.01.21)

Aktuell stehen begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt geimpft werden. In der Impfverordnung hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt, wer zuerst geimpft wird. Die einzelnen Bundesländer organisieren die Impfung gegen Corona und vergeben auch die Termine. Eine Übersicht finden Sie hier. Die Impfung in den Impfzentren wird für die Bevölkerung kostenlos sein – unabhängig vom Versicherungsstatus.

Coronavirus: FFP2-Masken in der Apotheke (Stand 15.12.20)

Seit 15. Dezember 2020 erhalten Berechtigte bis zum Jahresende nach Vorlage des Personalausweises, jedoch ohne Vorlage einer Bescheinigung, einmalig drei FFP2-Masken kostenfrei in der Apotheke. 

Anspruchsberechtigte Personen haben außerdem von Anfang Januar bis 28.02.2021 einen Anspruch auf einmalig sechs FFP2-Schutzmasken sowie vom 16.02. – 15.04.2021 einen weiteren Anspruch auf einmalig sechs FFP2-Schutzmasken. Lediglich eine nicht erstattungsfähige Eigenbeteiligung in Höhe von je zwei Euro wird dabei fällig. Für diese beiden Abgaben erhalten anspruchsberechtigte Personen die notwendigen Coupons automatisch per Post. Die Coupons werden durch die Bundesregierung  zentral zur Verfügung gestellt. Die PBeaKK wird die Coupons im gleichen Zeitraum wie alle anderen GKV- und PKV-Versicherungen versenden. Sobald der Versandtermin von Seiten der Bundesregierung feststeht, informieren wir Sie. 

Der anspruchsberechtigte Personenkreis umfasst Versicherte, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben. Sie sind anspruchberechtigt, wenn Sie das 60. Lebensjahr vollendet haben oder bei Ihnen eine der folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren vorliegen: 

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale 
  • Chronische Herzinsuffizienz
  • Chronische Niereninsuffizienz
  • Zerebrovaskuläre Erkrankung, insbesondere Schlaganfall
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankungen oder eine stattfindende oder bevorstehende Therapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann
  • Stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation
  • Risikoschwangerschaft

Vor Ort: Persönliche Beratungen ab dem 16.12.2020

Ab dem 16.12. erreichen Sie unsere Kundenberatung per Telefon und E-Mail. Persönliche Beratungen können wir vor dem Hintergrund der bundesweiten Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorrübergehend nicht anbieten. Denn wir fühlen uns in der Mitverantwortung, Sie bestmöglich vor Infektionen zu schützen. Für Ihr Verständnis bedanken wir uns. 

Wenn Sie allgemeine Auskünfte oder Informationen zu bestimmten Leistungen benötigen, nutzen Sie gerne unsere Internetseite. Sie können uns selbstverständlich auch per E-Mail erreichen über , um individuelle Fragen zu klären. Auch unsere telefonische Kundenberatung steht Ihnen bei Bedarf zur Verfügung. 
 

Bekomme ich die Kosten eines individuellen Corona-Tests erstattet?

Wir erstatten Ihnen die Kosten eines Corona-Tests, wenn Ihr behandelnder Arzt den Verdacht auf eine Erkrankung hat, oder Sie in Kontakt mit einer infizierten Person waren, und Ihr Arzt einen Test für erforderlich hält. Ein vorsorglicher Corona-Test erfolgt für Sie kostenlos, wenn bspw. eine Aufnahme in ein Krankenhaus oder Pflegeheim ansteht oder Reihenuntersuchungen angeordnet werden. Die Kosten eines Tests ausschließlich auf Ihren Wunsch hin, das heißt ohne konkreten Anlass, können wir leider nicht erstatten. Wir haben für Sie eine tabellarische Übersicht erstellt.

Kann ich an einem Corona-Massentest teilnehmen und wer übernimmt die Kosten?

Die Teilnahme bzw. die jeweilige Kostenübernahme an einem Corona-Massentest hängt vom Anlass ab. Wir haben für Sie zu den Anlässen und den Kostenübernahmeregelungen eine Übersicht erstellt, die Sie hier aufrufen können.

Kommt MEDICPROOF in der derzeitigen Lage zur Pflegebegutachtung zu mir nach Hause?

Aus aktuellem Anlass finden die Begutachtungen wieder digital in Form eines Telefoninterviews statt. 

Ich bin pflegebedürftig: Muss ich, trotz Corona, den Beratungseinsatz durchführen?

Grundsätzlich ist für Pflegebedürftige, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, in den Pflegegraden 2 und 3 einmal halbjährlich, und in den Pflegegraden 4 und 5 einmal vierteljährlich, eine Beratung in der häuslichen Umgebung verpflichtend. Die Beratung dient dazu, die Qualität der häuslichen Pflege sicherzustellen. Ziel ist es auch, regelmäßige Hilfestellung und praktische pflegefachliche Unterstützung für die häuslich Pflegenden zu gewährleisten.

Ab 01.01.2021 sind Beratungsbesuche wieder abzurufen. Der Gesetzgeber hat damit deutlich gemacht, dass der Pflicht zum Abrufen des Beratungseinsatzes ausnahmslos nachzukommen ist. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass es dem Versicherten bis einschließlich 31. März 2021 möglich ist, zwischen der Inanspruchnahme des Beratungseinsatzes in der Häuslichkeit und telefonisch, digital oder per Videokonferenz zu wählen.

Ich möchte mich von compass zum Thema Pflege beraten lassen. Geht das jetzt überhaupt?

Unsere Pflegeberatung compass ist weiterhin für Sie da. Ratsuchende können sich von Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 101 88 00 an compass wenden.

Sind meine Entlastungsleistungen aus 2019 verfallen?

Nein, die im Jahr 2019 nicht verbrauchten Leistungsbeträge des Entlastungsbetrags können in den Zeitraum bis zum 31. März 2021 übertragen werden. Dies gilt für Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5.

Nicht verbrauchte Leistungsbeträge des Entlastungsbetrags aus dem Jahr 2020 können wie bisher bis zum 30.06.2021 übertragen werden.

Welche Änderungen gibt es beim Pflegeunterstützungsgeld?

Beschäftigte haben bis 31.03.2021 Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld für bis zu insgesamt 20 Arbeitstage, um die Pflege eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen sicherzustellen oder zu organisieren.

Folgende Voraussetzungen müssen alle hierfür erfüllt sein:

  1. Die Beschäftigten müssen glaubhaft darlegen, dass sie die Pflege oder die Organisation der Pflege aufgrund der COVID-19-Pandemie übernehmen.
  2. Die Beschäftigten haben keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber, Kranken-oder Verletztengeld bei Erkrankung oder Unfall eines Kindes nach § 45 SGB V oder nach § 45 Absatz 4 SGB VII.
  3. Die häusliche Pflege kann nicht anders sichergestellt werden.

Es muss in geeigneter Weise glaubhaft gemacht werden, dass die genannten Voraussetzungen vorliegen. Als Nachweis sind eine Bestätigung des behandelnden Arztes, eine Bestätigung der Pflegeeinrichtung, die auf Grund von COVID-19 ihr Angebot ganz oder teilweise einstellt oder einstellen muss, oder die Bestätigung einer Pflegeperson, dass sie coronabedingt ausgefallen ist, möglich. Wurde bereits Pflegeunterstützungsgeld in Anspruch genommen, verkürzt sich der Anspruch um diese Arbeitstage.

Ich habe für meinen nahen Angehörigen bereits eine Pflegezeit in Anspruch genommen. Kann ich erneut die Pflegezeit in Anspruch nehmen?

Ja, Beschäftigte können mit Zustimmung des Arbeitgebers einmalig nach einer beendeten Pflegezeit zur Pflege oder Betreuung desselben pflegebedürftigen Angehörigen Pflegezeit erneut in Anspruch nehmen. Dies ist insgesamt auf die Höchstdauer der Pflegezeit von sechs Monaten beschränkt. Außerdem muss die Pflegezeit spätestens bis 31.03.2021 beendet sein.

Steht mir für die Pflegeverbrauchshilfsmittel in der jetzigen Situation ein höherer Betrag zu?

Ja, zum Ausgleich COVID-19-bedingter finanzieller Belastungen wird der monatliche Pauschalbetrag für Verbrauchshilfsmittel vom 01.04.2020 bis 31.03.2021 von 40 Euro auf 60 Euro angehoben. Für eine Kostenerstattung ist weiterhin die Vorlage von Rechnungen notwendig.

Coronabedingt kommt mein Pflegedienst nicht mehr und die Versorgung kann durch keine andere Pflegeeinrichtung sichergestellt werden. Welche Möglichkeiten habe ich?

Pflegegrad 1:

Zur Überwindung von durch COVID-19 verursachten Versorgungsengpässen können Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 bis zum 31.03.2021 den Entlastungsbetrag auch für folgende sonstige Hilfen einsetzen: professionelle Angebote oder nachbarschaftliche Hilfen, die der Sicherstellung der Versorgung der Pflegebedürftigen mit körperbezogenen Pflegemaßnahmen, pflegerischen Betreuungsmaßnahmen und Hilfen bei der Haushaltsführung dienen. Voraussetzung ist, dass die Erbringer der Leistung keine Angehörigen sind und den Pflegebedürftigen bisher nicht als Pflegeperson versorgen.

Pflegegrade 2-5:

Zur Vermeidung von pflegerischen Versorgungsengpässen kann bis 31.03.2021 die Pflege in der Häuslichkeit ausnahmsweise auch z. B. von nicht zugelassenen Pflegeeinrichtungen, Betreuungsdiensten, medizinischen Leistungserbringern, Nachbarn oder Ehrenamtlichen erbracht werden. Die Kosten für körperbezogene Pflegemaßnahmen, pflegerische Betreuungsmaßnahmen und Hilfen bei der Haushaltsführung können in Höhe des Höchstbetrages der häuslichen Pflegehilfe erstattet werden. Die Kosten müssen angemessen sein, d. h. die verlangte Vergütung darf die Preise für vergleichbare Leistungen von vergleichbaren Dienstleistern nicht übersteigen. Das gilt nicht für Angehörige und Personen, die den Pflegebedürftigen bisher als Pflegeperson versorgen. Bei der Pflege durch Angehörige steht weiterhin das Pflegegeld zur Verfügung.

Nutzen Sie bereits die EinreichungsApp?

Wir bitten Sie, wenn möglich, für Ihre Erstattungen verstärkt die EinreichungsApp zu nutzen. Sie entlasten so die Beschäftigten beim Posteingang und unterstützen die reibungslose Bearbeitung Ihrer Anträge.

Sind Reha-Einrichtungen geöffnet?

Möchten Sie in den nächsten Wochen eine genehmigte Rehabilitationsbehandlung antreten? Dann fragen Sie bitte unbedingt vor Antritt in der Rehabilitationseinrichtung nach, ob diese weiterhin geöffnet hat. Hintergrund ist, dass die PBeaKK darüber momentan nicht immer aktuell informiert ist.