Nein, E-Mails sind nicht sicher. Bei E-Mails gilt grundsätzlich die Faustregel, schreiben Sie in einer E-Mail nichts, was Sie nicht auch auf eine Postkarte schreiben würden. Da es sich bei den Unterlagen, die Sie bei uns einreichen, zusätzlich um besonders schützenswerte, persönliche Daten handelt (z. B. Diagnosen) dürfen wir Ihnen eine Einreichung per E-Mail nicht anbieten, da der E-Mail-Versand i.d.R. öffentlich, über unbekannte Übertragungswege und nicht verschlüsselt erfolgt.

Im Rahmen der Verwendung unserer PBeaKK EinreichungsApp können wir im Gegensatz zur E-Mail eine sichere Übertragung gewährleisten, da diese nicht öffentlicht erfolgt, verschlüsselt ist und wir den Übertragungsweg unsere eigenen Anwendung kennen.   

Weiterführende Hinweise: Beim Versand von Dateianhängen in E-Mails muss immer beachtet werden, dass diese ein potenzieller Übertragungsweg von Viren und anderer Schadsoftware sind. Im Rahmen der Informationssicherheit dürfen wir daher nur Dateianhänge (Attachments) öffnen, die auch erwartet werden. Im Zweifelsfall ist Rücksprache mit dem Absender der Nachricht zu halten. Es ist zwar möglich E-Mails zu verschlüsseln, dies erfordert aber beim Absender und beim Empfänger übereinstimmende Ver- und Entschlüsselungseinrichtungen. Darüber hinaus variieren diese Einrichtungen in der Regel je nach Mailanbieter (z. B. GMX, Hotmail, Telekom, Google, Yahoo).  Zusätzlich sind aufgrund unterschiedlicher Gesetzesregelungen in den Herkunftsländern der Mailanbieter (z. B. Deutschland, USA etc.) keine einheitlichen Regelungen vorhanden.