Magnetresonanztomografie

In den letzten Jahren ist sie aus dem medizinischen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken: MRT. Aber was genau heißt das eigentlich und was leistet dieses Diagnoseverfahren?

Die Magnetresonanztomografie (MRT bzw. Kernspintomografie) ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und des Gewebes. Da sie auf der Verwendung von Magnetfeldern und Radiowellen beruht, wird keinerlei Röntgen- oder andere Strahlung verwendet. Durch das pulsierende Magnetfeld werden die Wasserstoffatome des gesamten Körpergewebes ausgerichtet. Diese Ausrichtungsbewegungen werden von einem Scanner aufgefangen und als Signale an einen Computer gesendet, der sie in ein Bild umwandelt. Dieses Bild verwendet der Arzt dann zur Diagnoseerstellung.

Die MRT eignet sich besonders gut zur Untersuchung und Diagnose von Körpergewebe nicht-knöcherner Art (z. B. Gehirn, Gelenke, Weichteile). Somit ist die MRT für den Nachweis entzündlicher und tumoröser Erkrankungen besonders gut geeignet.

Die MRT kann ambulant durchgeführt werden und beinhaltet keinerlei schädliche Nebenwirkungen. Einzig Patienten mit Raumangst könnten in dem engen, zylinderförmigen Magneten Beschwerden haben.